Ein Saarbrücker Ballabend an einem ungewöhnlichen Ort
Das Saarbrücker Tangokombinat hat in der Johanneskirche die zweite Nacht des Tangos organisiert. Der
Andrang war groß, die Stimmung knisternd. Fotos der Nacht zeigt das Tangokombinat demnächst in
einer Ausstellung.
Saarbrücken – Elegant gekleidete Paare erscheinen auf dem Parkett. Ein wenig steif wirkt die
kerzengerade Haltung der Tänzer die sich mit dicht aneinander geschmiegten Körpern durch
den von Musik erfüllten Raum zu schieben scheinen. Kerzen und rote Lichtsäulen erleuchten
die von langen Tischreiben umrahmte Tanzfläche, vorn an der Bar mischen sich Gläsergeklirr,
Begrüßungsküsschen und leise Stimmen zu einer Geräuschkulisse von feierlicher Gespanntheit. Selten
sonst dürfte die Johanneskirche so gut besucht gewesen sein wie bei dieser „2. Nacht des Tangos“.
Nachdem bereits im Februar ein Tango-Ball in Saarbrücken großen Anklang gefunden hatte, lud das
Tangokombinat in Kooperation mit der Wiesbadener Agentur „cultYtangoin“ am Samstag erneut zum
Tanz in die Saarbrücken Johanneskirche. Zum ersten Mal war bei dieser Gelegenheit das Berliner
Tangoorchester „Sabor a Tango“ im Saarland zu hören. Zehn erstklassige Musiker präsentierten in der
klassischen Tangoorchester-Besetzung – mit vier Bandoneons, vier Geigen, Kontrabass und Klavier –
ein facettenreiches Repertoire vom klassischen Tango de Salón bis hin zum Tango Nuevo der jungen
Generation. Selten liegen Lebensfreude und Wehmut, markante Rhythmen und sentimentale Melodien
so nahe beieinander wie im Tango, jenem Tanz der im 19. Jahrhundert im argentinischen Buenos Aires
entstanden ist und wenig später auch die Salons und Konzertsäle Europas eroberte.
Vor zwei Jahren wurde „Sabor a Tango“ von Peter Reil und Robert Schmidt gegründet. Peter Reil, einer
der bekanntesten deutschen Bandoneonspieler, nahm bei so bekannten Größen wie Rodolfo Mederos
und Juan José Mosalini Unterricht und spielte ebenso wie der erfahrene Tangopianist Robert Schmidt in
verschiedenen internationalen Ensembles.
Tango in seiner tänzerischen Vollendung sahen die Besucher bei der Vorführung des Tangokombinats
mit Anne-Cécile Dubois, Andreas Wichter und Melina Sedó. Anfänger konnten vor Beginn des Balls das
kleine Tango-Einmaleins in einem „Schnupperkurs“ lernen.
Volker Schütz, Mediakünstler und Lomograph aus Saarbrücken, begleitete das Geschehen mit
Filmprojektionen zum Thema Tango und mit seiner kleinen Lomokamera. Mit ihr machte er sich auf, die
Stimmung des Balls einzufangen.
Zu sehen ist das Ergebnis dieses nächtlichen Streifzugs durch die Johanneskirche demnächst in einer
Ausstellung im Studio des Tangokombinats.
Von SZ – Mitarbeiterin - Alexandra Raetzer
Das Saarbrücker Tangokombinat hat in der Johanneskirche die zweite Nacht des Tangos organisiert. Der
Andrang war groß, die Stimmung knisternd. Fotos der Nacht zeigt das Tangokombinat demnächst in
einer Ausstellung.
Saarbrücken – Elegant gekleidete Paare erscheinen auf dem Parkett. Ein wenig steif wirkt die
kerzengerade Haltung der Tänzer die sich mit dicht aneinander geschmiegten Körpern durch
den von Musik erfüllten Raum zu schieben scheinen. Kerzen und rote Lichtsäulen erleuchten
die von langen Tischreiben umrahmte Tanzfläche, vorn an der Bar mischen sich Gläsergeklirr,
Begrüßungsküsschen und leise Stimmen zu einer Geräuschkulisse von feierlicher Gespanntheit. Selten
sonst dürfte die Johanneskirche so gut besucht gewesen sein wie bei dieser „2. Nacht des Tangos“.
Nachdem bereits im Februar ein Tango-Ball in Saarbrücken großen Anklang gefunden hatte, lud das
Tangokombinat in Kooperation mit der Wiesbadener Agentur „cultYtangoin“ am Samstag erneut zum
Tanz in die Saarbrücken Johanneskirche. Zum ersten Mal war bei dieser Gelegenheit das Berliner
Tangoorchester „Sabor a Tango“ im Saarland zu hören. Zehn erstklassige Musiker präsentierten in der
klassischen Tangoorchester-Besetzung – mit vier Bandoneons, vier Geigen, Kontrabass und Klavier –
ein facettenreiches Repertoire vom klassischen Tango de Salón bis hin zum Tango Nuevo der jungen
Generation. Selten liegen Lebensfreude und Wehmut, markante Rhythmen und sentimentale Melodien
so nahe beieinander wie im Tango, jenem Tanz der im 19. Jahrhundert im argentinischen Buenos Aires
entstanden ist und wenig später auch die Salons und Konzertsäle Europas eroberte.
Vor zwei Jahren wurde „Sabor a Tango“ von Peter Reil und Robert Schmidt gegründet. Peter Reil, einer
der bekanntesten deutschen Bandoneonspieler, nahm bei so bekannten Größen wie Rodolfo Mederos
und Juan José Mosalini Unterricht und spielte ebenso wie der erfahrene Tangopianist Robert Schmidt in
verschiedenen internationalen Ensembles.
Tango in seiner tänzerischen Vollendung sahen die Besucher bei der Vorführung des Tangokombinats
mit Anne-Cécile Dubois, Andreas Wichter und Melina Sedó. Anfänger konnten vor Beginn des Balls das
kleine Tango-Einmaleins in einem „Schnupperkurs“ lernen.
Volker Schütz, Mediakünstler und Lomograph aus Saarbrücken, begleitete das Geschehen mit
Filmprojektionen zum Thema Tango und mit seiner kleinen Lomokamera. Mit ihr machte er sich auf, die
Stimmung des Balls einzufangen.
Zu sehen ist das Ergebnis dieses nächtlichen Streifzugs durch die Johanneskirche demnächst in einer
Ausstellung im Studio des Tangokombinats.
Von SZ – Mitarbeiterin - Alexandra Raetzer








